Burnout-Prophylaxe: Auszeit vom Kopf

Hand aufs Herz: wann haben Sie zuletzt Marmelade eingekocht, Risotto gerührt oder einfach nur Nüsse geknackt? Was Ihnen dabei entgeht, wenn Sie den Händen kein „Futter“ geben, zeigt der Film „How to cook your life“ von Doris Dörrie sehr anschaulich.

Zen-Koch Edward Espe Brown sagt darin: „Wir machen nichts mehr selbst, weil Maschinen es angeblich besser können. Und angeblich erspart es uns Arbeit. Unsere Hände zu benutzen, Brot zu kneten, Dinge zu berühren, zu riechen. All das lassen wir uns nehmen. Wie sollen wir uns da lebendig fühlen?“ Und er weist darauf hin, dass in den Handflächen eine Menge Akupunkturpunkte liegen, die beim Kochen aktiviert werden. Ein Zusammenhang, an den ich bis jetzt noch nie dachte.

Und ich finde ja, etwas mit den Händen zu tun ist eine hervorragende Burnout-Prophylaxe.

Burnout-Test

Hab ich Burnout? Häufig werde ich in meinen Beratungen mit dieser Frage konfrontiert. Ich finde, dass alleine die Tatsache, dass die Frage gestellt wird, schon ein wichtiger Hinweis ist.

Wer es genau wissen möchte, kann den Test des von mir geschätzten Burnoutexperten Dr. Günther Possnigg machen: www.burnoutnet.at. Er hat auch darüber hinaus einiges interessante Wissen auf seiner Website gesammelt und kommt auch mit einem ausführlichen Interview in meinem Buch „Mut zur Auszeit“ vor.

Wer es noch genauer wissen möchte, der höre auf seine innere Stimme :-). Wenn man sie nicht mehr hören kann, ist auch das ein Hinweis und wir können gemeinsam am Wiederbeleben der inneren Stimme arbeiten.