Licht anknipsen

Anita Moorjani beschreibt in ihrem Buch „Heilung im Licht“ ihre Nahtoderfahrung, nach der sie von Krebs im Endstadium geheilt wird. Dabei verwendet sie für das irdische Leben das Bild einer großen dunklen Lagerhalle, die man mit einer kleinen Taschenlampe betritt, und dass man nur wahrnimmt, wohin man mit diesem kleinen Licht leuchtet. In der Welt, die sie bei ihrem Nahtod betritt, geht hingegen ein gigantischer Lichtschalter an, und sie hört Töne, die sie noch nie gehört hat, und sieht Farben, die sie noch nie gesehen hat. „Sie begreifen, dass das, was Sie bisher für Ihre Realität hielten, in Wirklichkeit nicht viel mehr als ein Fünkchen jenes unermesslichen Wunders ist, das Sie umgibt,“ schreibt sie.
Mir ist klar, dass meine Anknüpfung ein bisschen gewagt ist, kann es aber dennoch nicht lassen: Mich hat diese Metapher auch an die Intention meiner Coachings erinnert: etwas dazu beitragen zu wollen, dass ein größerer Lichtschalter angeknipst wird im Leben meiner KundInnen. Auf dass mit neuen Perspektiven/einem neuen Lichtstrahl Neues, bis dato Verborgenes gesehen werden kann. Und ja, ich weiß, nicht der Lichtschalter möge größer sein, sondern das Licht. Mut zum unperfekten Schreiben 🙂

Dieses Buch hat mich sehr inspiriert, vor allem durch die Grundbotschaft, das wichtigste im Leben sei, man selbst zu sein und sich nicht für Andere zu verbiegen. Der englische Titel „Dying to be me“ drückt dies auch sehr gut aus.