Mehr In-Zeit 

Eine längere berufliche Auszeit, um wieder aufzutanken, seine Träume zu leben, neue Perspektiven zu gewinnen. Das kann einmal die Lösung sein, vielleicht zwei Mal, aber es kann keine Dauereinrichtung sein. A la longue geht es darum, die „In-Zeit“ so zu gestalten, dass man nicht ausbrennt. Dass man nicht das Gefühl hat, das, was eigentlich wichtig ist, geht sich nicht aus.

Wie bekommt man nun mehr von dieser nährenden Zeit? Claudia Langer, Gründerin der Plattform www.utopia.de, einer Plattform für weltverändernden Konsum, sagt dazu in einem Interview in Brigitte Woman: „Wir sollten über die Zeit als neues Statussymbol nachdenken. Ich mache zum Beispiel Telefonkonferenzen und habe, auch dadurch, 80 Prozent meiner beruflichen Reisen reduziert. Seitdem habe ich vielmehr Zeit für die Familie, aber auch für meinen Garten.“ Eine interessante Möglichkeit, finde ich.

Und wie können Sie in Ihrer In-Zeit mehr Zeit für das für Sie Wesentliche schaffen? Was ließe sich weglassen, was nicht wichtig ist? Was kürzen, streichen, straffen? Womit verzetteln Sie sich?